Die Fähigkeit des Lesens, Schreibens und Rechnens ist von elementarer Bedeutung für jeden Menschen. Gibt es hier Probleme, so fehlt ihm der direkte Zugang zu Informationen oder Allgemeinwissen. Damit ist die Unabhängigkeit einer Person direkt in Gefahr. Leider ist die Kompetenz des Lesens, Schreibens und Rechnens für manchen in seinem täglichen Alltag in Wirklichkeit zu einem Hindernis geworden.

 

Lesen! Schreiben! Rechnen! Darum geht es ja.

Oder besser: Richtig Lesen, richtig Schreiben und richtig Rechnen können. Das ist wichtig und wird immer wichtiger in unserer Gesellschaft. Das ist es, was wir von unseren Kindern erwarten und was sie in der Schule lernen sollen.  Wie funktioniert das?

Lesen, Schreiben und Rechnen sind komplexe Abläufe im Gehirn. Man braucht dazu z.B. eine ausgefeilte Feinmotorik, damit man den Stift richtig halten kann, damit man Linien machen kann, damit man Schleifen machen kann, damit man letztendlich schreiben kann. Auch Aufmerksamkeit ist dabei sehr wichtig. Wenn ich lese, schreibe, rechne, sind meine Gedanken hier und jetzt, d.h. bei dem, was ich gerade lese, schreibe, rechne. Jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass wenn man z.B. Zeitung liest und dabei mit einem Auge auf den Fernseher schaut, man nicht weiß, was man gelesen hat oder was man gesehen hat. Des weiteren braucht man bestimmte Funktionen, auch Teilleistungen oder Sinneswahrnehmungen genannt. Wenn eine dieser Funktionen nicht 100 % funktioniert, also anders ausgeprägt ist, kann es zu Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Rechnen kommen. Wenn ich z.B. nicht richtig höre, was gesagt wird, dann kann ich das auch nicht richtig aufschreiben. Oder wenn ich nicht richtig sehe, was geschrieben steht, dann kann ich das auch nicht richtig lesen. Das einwandfreie Funktionieren der Teilleistungen eines Menschen ist ausschlaggebend. Wenn diese anders ausgeprägt sind, kann es sein, dass ein Mensch legasthen bzw. dyskalkul ist.“

(Aus einem Blogbeitrag von Stephany Koujou)

 

Menschen mit Legasthenie oder Dyskalkulie sind weder krank noch behindert, – weder dumm noch faul.

Sicher ist auch, dass das Vorhandensein einer Dyslexie / Legasthenie nichts mit dem Grad der Intelligenz eines Menschen nicht zu tun hat.

“Ein legasthener Mensch, bei guter oder durchschnittlicher Intelligenz, nimmt seine Umwelt differenziert anders wahr, seine Aufmerksamkeit lässt, wenn er auf Symbole trifft, nach, da er sie durch seine differenzierten Teilleistungen (Sinneswahrnehmungen) anders empfindet als nicht-legasthene Menschen. Dadurch ergeben sich Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens, Schreibens oder Rechnens.” (Definition von Dr. Astrid Kopp-Duller 1995)

Kinder mit Legasthenie / Dyslexie oder Dyskalkulie benötigen keine Heilverfahren, denn sie sind nicht krank.

Sie brauchen keine besonderen Tabletten, sondern ganz besonders geduldige Eltern, geduldige Lehrkräfte und jemanden, der ihnen Lesen, Schreiben und Rechnen so erklärt, dass sie es verstehen können, wie z.B. ein diplomierter Dyslexie / Legasthenietrainer Trainer.

 

Der NachhilfeDienst Martin freut sich auf Ihre Anfrage.

dyslexiatrainer-1legasthenietrainer

 

 

 

Übrigens, wussten Sie, dass,

  • was international als Dyslexie (Dyslexia) bezeichnet wird, im deutschsprachigen Raum mit dem Begriff Legasthenie benannt wird,
  • Dyslexie / Legasthenie ebenso wie Dyskalkulie genetisch verursacht sind,
  • eine LRS (Lese-Rechtschreibschwäche) zu haben, nicht gleichzeitig bedeutet, dass eine Dyslexie / Legasthenie vorliegt,
  • bei einer Legasthenie / Dyslexie eine Nachhilfe in Deutsch bzw. einer Fremdsprache nicht ausreicht und man einen anderen Trainingsansatz gebrauchen muss?